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Frühlings-Modetrends 2026
Fashion

Frühlings-Modetrends 2026

Spannende Modetrends für die Frühjahr-Sommersaison 2026: Farben, Schnitte, Looks. Wie nachhaltig wird produziert? Checke auch lokale Designer:innen

Farben der Saison

Die Pantone-Farben der Frühjahr-Sommersaison 2026 wurden von den Fashion Weeks in New York und London abgeleitet und wirken luftig und leicht: Peach Fuzz (ein weicher Pfirsichton), Breezy (ein luftiges Blau), Meadow (ein frisches Grün) und Lilac Time (ein zartes Lila) dominieren die Kollektionen. Besonders hervorzuheben ist Cloud Dancer (ein cremiges Weiß), das für moderne All-White-Looks perfekt ist. Was noch? Schokoladenbraun ist DIE Trendfarbe, die alle mögen, funktional und elegant.

Was geht bei den Schnitten?

Bei den Schnitten dominieren skulpturale, oversized Formen, die für einen starken Look sorgen. Trenchcoats und Blazer bekommen dramatische Silhouetten mit starken Schultern und taillierten Schnitten, während Blusen romantisch flattern und auch mal knittern. Gucci macht Mikrominis wieder salonfähig. Ansonsten dominieren weite Hosen, bequeme Passformen und voluminöse Formen (z.B. Ballonärmel) die Frühjahrslooks, entweder als Monochrom-Style oder mit knalligem Colour-Blocking. Denim gibt es weiterhin von Kopf bis Fuß, rote Jeans hatten viele Design-Labels dabei (z.B. Chanel mit einer roten Jeans mit Farbverlauf). Der “Preppy Chic” (angeregt durch Marken wie Lacoste) feiert ein großes Comeback, brave Collegemode gibt Halt in wildem Weltgeschehen. Eine Vintage-Lederjacke ist gesetzt, Materialien wie Seide und feiner Strick sind dazu angenehm zu tragen. Rock oder Hose? Am besten beide: Hosen trägt man wieder unter Röcken und Kleidern!

Nachhaltige Materialien

Verschiedene Stoffe und Texturen

Bemerkenswert ist diese Denimproduktion der Firma MAC, die alle drei Prinzipien der Kreislauffähigkeit adressiert: Reduce (ressourcenschonende Brennnesselfaser), Reuse (Take-Back-System) und Recycle (Postconsumer-Recycling von Zutaten und Design). Innovativ ist auch LOVR™, ein kreislauffähiges Hanfmaterial, das ohne Kunst- oder Schadstoffe auskommt. Die pflanzenbasierte Alternative zu Leder und Kunststoff wird schon in der Modebranche, beim Automobilbau und der Innenarchitektur eingesetzt und wurde ebenfalls mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet.

Während der Trend zu nachhaltigen Materialien in der Modeindustrie wächst, ist er noch nicht so dominant, wie es manchmal dargestellt wird. Viele Modelabels experimentieren mit recycelten und biologisch abbaubaren Stoffen wie Biobaumwolle, Tencel und recyceltem Polyester, doch konventionelle Materialien wie herkömmliche Baumwolle oder synthetische Fasern machen immer noch den Großteil der Kollektionen aus.

Bei den Färbemitteln gibt es Fortschritte: Pflanzliche Farben und wasserfreie Färbeverfahren werden häufiger eingesetzt, was zu lebendigeren und umweltfreundlicheren Farbtönen führt. Allerdings sind diese Techniken noch teuer und nicht flächendeckend verfügbar.

Nicht vergessen: Gut erhaltene Vintage-Teile können gut zum Komplettieren der Garderobe sein – auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit!

Meine Empfehlungen

Handgefertigte Accessoires

  1. Skulpturaler Trenchcoat in starkem Grün – oder ein rotes Keypiece im Look
  2. Dazu eine zartgemusterte, romantische Flatterbluse, z.B. mit Spitze in Creme
  3. Oversized-Sonnenbrille, Fransentasche, handgefertigte Accessoires lokaler Designer:innen