Die Kunst des minimalistischen Wohnens
Minimalismus beim Wohnen bedeutet nicht, in leeren Räumen zu leben. Es bedeutet, bewusst zu entscheiden, was man um sich haben möchte — und allem anderen Platz zu machen.
Das Prinzip: Qualität vor Quantität
Ein einzelnes, gut gemachtes Regal aus massiver Eiche erzählt mehr als eine Wand voller Billy-Regale. Der Schlüssel liegt darin, Möbelstücke zu wählen, die man wirklich mag und die lange halten.

Farben und Materialien
Natürliche Materialien bilden die Basis: Holz, Leinen, Keramik, Stein. Die Farbpalette bleibt ruhig — warme Weißtöne, Sand, Greige (eine Mischung aus Grau und Beige) und Akzente in gedecktem Grün oder Terrakotta.
Meine Grundregeln
- Boden frei halten: Nichts steht auf dem Boden, was nicht dorthin gehört
- Oberflächen atmen lassen: Maximal 2–3 Gegenstände pro Ablage
- Licht nutzen: Helle Vorhänge, keine schweren Gardinen
- Aufbewahrung verstecken: Geschlossene Schränke statt offener Regale
Wo anfangen?
Der einfachste erste Schritt: Ein Zimmer wählen und alles entfernen, was man in den letzten sechs Monaten nicht benutzt oder bewusst angeschaut hat. Was übrig bleibt, bekommt einen festen Platz.
Empfehlenswerte Marken
- Manufactum — Zeitlose Haushaltsgeräte und Möbel
- Muji — Japanischer Minimalismus für jeden Raum
- HAY — Dänisches Design, das nicht langweilig ist