Geheimtipps für Porto: Abseits der Touristenpfade
Porto ist eine Stadt, die man nicht in einem Tag erlebt. Hinter jeder Ecke verbirgt sich eine neue Überraschung — ein winziges Café, eine kunstvoll geflieste Fassade oder ein Aussichtspunkt, der einem den Atem raubt.
Die Altstadt: Ribeira und darüber hinaus

Die meisten Touristen bleiben am Ufer des Douro, in der Ribeira. Wer aber die steilen Gassen hinaufsteigt, findet ruhige Plätze mit Ausblick auf den Fluss, kleine Läden mit handgefertigter Keramik und Restaurants, in denen die Einheimischen zu Mittag essen.
Mein Tipp: Die Rua das Flores am frühen Morgen besuchen, bevor die Reisegruppen kommen. Hier gibt es einige der besten Pastel-de-Nata der Stadt.
Märkte und Einkaufen
Der Mercado do Bolhão ist nach seiner Renovierung ein Muss. Frisches Obst, Käse aus der Region, Blumen und ein Glas Vinho Verde am Tresen — besser kann ein Vormittag nicht beginnen.
Aussichtspunkte

Vergiss den Torre dos Clérigos (obwohl er schön ist) und geh stattdessen zum Miradouro da Vitória. Weniger Menschen, gleicher Ausblick, und eine kleine Bar um die Ecke.
Für Sonnenuntergänge empfehle ich die Jardins do Palácio de Cristal. Die Gärten sind weitläufig, ruhig und bieten einen unverstellten Blick auf den Douro und die gegenüberliegende Seite von Vila Nova de Gaia.
Praktische Tipps
- Die Andante-Karte für den Nahverkehr lohnt sich ab dem zweiten Tag
- Bequeme Schuhe sind Pflicht — Porto ist steil
- Abends die Rua de Santa Catarina meiden und stattdessen in der Rua de Cedofeita essen gehen